Als ich die Schule verließ - ich wollte einfach raus aus der verdammten Schule - stellte man mich vor die Entscheidung: Buchhandelslehre, oder Fotohandel lernen. Ich entschied mich für die Buchhandlung, obwohl mich auch das Fotografieren interessiert hätte. So sehr, dass ich mir sogar einen Vergrößerungsapparat kaufte. Die Berufswahl erwies sich als richtig, denn so hatte ich leichten Zugang zu parapsychologischen Büchern . Sie halfen mir dabei, meinen Weg zu finden.

Mein Leben bestand und besteht in erster Linie aus der Beschäftigung mit paranormalen Themen. Schon als Kind hatte ich einige, leider nur spontan und unkontrolliert auftretende, paranormale Erlebnisse. Zudem stammte mein bester Freund aus einer Familie, die sich mit Esoterik beschäftigte. Durch ihn erfuhr ich von seltsamen Ereignissen im Umfeld von Sterbenden, die angeblich den Lebenden Zeichen gaben. Etwa indem eine Uhr stehen blieb, oder ein Bild von der Wand fiel, im Augenblick ihres Todes. Davon inspiriert, schworen wir einander, dem jeweils anderen nach dem Tod zu erscheinen, um über das Jenseits zu berichten. Damals besuchten wir gerade die Volksschule. Danach trennten sich unsere Wege. Er beschäftigte sich auch mit paranormalen Phänomenen, aber auf einer anderen Ebene als ich. Seine Frau versuchte zu "hexen". Das ist nichts für mich.

 

In meinem Leben hatte ich mehrmals paranormale Erlebnisse. Leider hat man meistens gerade in solchen Situationen keine Kamera zur Hand. Oft gibt es auch gar keine Zeugen. Viele Menschen glauben nicht, was man ihnen erzählt. Weil sie es sich einfach nicht vorstellen können. Das verstehe ich gut. Hätte ich diese Erlebnisse nicht gehabt, könnte ich daran auch nicht so richtig glauben.

Aber wie soll man einzelne, spontan auftretende Phänomene wissenschaftlich untersuchen? Das geht nicht. Deshalb habe ich mich vor allem mit paranormalen Elementen in Träumen beschäftigt. Viele Jahre lang habe ich meine Träume im Internet dokumentiert. Irgendwann wurde es unübersichtlich und deshalb begann ich damit, diese Träume in Form von Büchern zu veröffentlichen. Das war gar nicht so einfach, weil die Träume auf verschiedenen Seiten und Foren gepostet worden waren. Das Ergebnis war auch nicht so ganz perfekt. Man möge mir verzeihen.

 

Durch das Beobachten dieser zahllosen Träume stellte ich fest, dass sich viele davon erfüllten. Nicht alle so wie ich es erwartet hätte, aber doch auf eindringliche Weise. So entstand meine Psi-Traumsammlung, auf welcher meine Bücher basieren. Es kamen immer wieder neue Erkenntnisse hinzu, was jeweils eine Neubearbeitung nötig machte. Ich hoffe die gerade erschienene Ausgabe wird auch die letzte sein und bleiben.

 

Die Traumsammlung wird natürlich erweitert, weil ich ja immer wieder neue Träume habe. Ich bin jedoch davon abgekommen, jeden Traum an dem Tag zu veröffentlichen, an welchem ich ihn träumte. Das halte ich nicht mehr für notwendig. Da ich jetzt die Träume, die wichtige Voraussagen enthalten extra veröffentlicht habe, können auch Laien deren Erfüllung  selbst beobachten. Bisher waren diese Träume in dem riesigen Traumarchiv gar nicht mehr so leicht auffindbar.

 

Mir geht es in erster Linie darum, wissenschaftlich gültige Beweise für die Existenz paranormaler Fähigkeiten und Ereignisse zu erbringen. Aus diesem Grund finden Sie auf dieser Seite auch einige Remote Viewing Versuche im  Blog, welche auch in Form eines Videos dokumentiert sind.

 

Bevor ich mit meiner Traumstudie begann, machte ich Psi-Versuche mit dem Radio. Anfangs versuchte ich die Stimmen von Verstorbenen aufzunehmen. Deshalb konzentrierte ich mich auf KW Sender im Radio. Angeblich könne man so diese Stimmen hörbar machen, las ich in einem Buch. Allerdings hörte ich entweder Radio und konzentrierte mich dabei auf die Töne die zu hören waren, oder ich meditierte und ließ dabei ein Band laufen. Tatsächlich konnte ich einmal eine Stimme aufnehmen. Sie war sehr leise und absolut unverständlich. Deshalb gab ich diese Form der Versuche auf und blieb bei den Tönen im Radio. Es gelang mir diese Töne zu beeinflussen und auch, alles abzuschalten. Funkstille zu erzeugen. Das äußerte sich erstens natürlich hörbar: man hörte eben nichts mehr. Zweitens spürte ich das auch im Kopf. Ein nur schwer zu beschreibender Zustand der Stille, als würde das Gehirn nicht mehr arbeiten. Mit der Zeit trat diese Funkstille im Kopf auch ohne Radio manchmal auf. Einmal übertrug sie sich auf eine mir fremde Person, die mich heftig anfuhr und meinte, sie könne nicht denken, "wenn ich sie so ansehe"! Sie konnte kein Wort heraus bringen, solange ich mich in diesem Zustand befand.

 

Meine Erlebnisse beschäftigten mich und deshalb begann ich darüber zu schreiben. Als Medium möchte ich mich jedoch nicht bezeichnen, denn Medium bedeutet, zu vermitteln. Ich vermittle nicht und ich denke wissenschaftlich. 

 

In Zukunft werde ich versuchen weiter zu experimentieren. Allerdings muss ich mir erst ein neues Ziel setzen.

 

Abgesehen davon führe ich ein ganz normales Leben mit Familie und Hunden. Ich bin verheiratet, habe erwachsene Kinder und lebe in einem kleinen Haus im Grünen. Man könnte es auch eine Bruchbude nennen. Reich sind wir nicht, denn mit Experimenten verdient man kein Geld. Das kostet sogar noch etwas. 

 

Mich interessiert alles (das ist eine typische Buchhändlerkrankheit) und deshalb verzettele ich mich manchmal. Alles kann man zeitmäßig nicht immer unter einen Hut bringen. Leider wird mir deshalb auch niemals "fad". Dafür mache ich manches etwas schlampig, weil ich so schnell wie möglich sein möchte.

 

 


Ich bin "gesichtsblind" (Prosopagnosie), was mir gewisse Probleme bereitet. Es hat sehr lange gedauert bis ich verstanden habe, dass ich mir Gesichter nicht oder nur sehr schwer merken kann. Das liegt vor allem daran, dass man früher gar nicht wusste, dass es diese Krankheit - falls man es so nennen will - überhaupt gibt. Ungefähr 2% der Bevölkerung leiden darunter. Wahrscheinlich gibt es eine unterschiedliche Intensität. Da wir Menschen meistens von uns selbst auf andere schließen, wird uns das "Anders sein" oft nicht bewusst. Mittlerweile hat es sich herum gesprochen, dass es Minderheiten gibt, die man rein äußerlich nicht als solche erkennen kann. Geerbt habe ich diese Eigenheit von meiner Mutter, die sie ebenfalls besaß. Angeblich ist die Ursache einer solchen Störung bereits wissenschaftlich geklärt. http://www.medmix.at/ursachen-von-gesichtsblindheit-geklaert/

Damit nicht genug, bin ich auch noch "hochsensibel". https://www.zartbesaitet.net/

Vieles von dem was einen Hochsensiblen ausmacht, trifft auf mich zu - abgesehen vom intensiven, bildhaften Denken. Das kann ich gar nicht, was womöglich mit meiner Gesichtsblindheit zusammen hängen könnte. Im wachen Zustand besitze ich keinerlei bildliche Fantasie. Das "Kino im Kopf" ist für mich nur ein leerer Begriff, mit dem ich absolut nichts anfangen kann. Wenn ich träume, sehe ich innere Bilder und auch wenn ich es schaffe in einen psychischen Bereich zu gelangen, den man als "sehr tief" bezeichnet. Da kann es sein, dass ich plötzlich etwas "sehe", was sehr klar und oft auch sehr intensiv ist. Das macht mir Angst, ich erschrecke und es ist weg.

 

Nun wird man sich fragen wie es möglich ist keine bildhafte Fantasie zu haben und trotzdem Remote Viewing zu machen. Ich weiß es nicht aber es geht. Bekannte Remote Viewer behaupten sie würden innerlich "sehen" was sie viewen. Ich hingegen denke mir welcher Strich wohin gehört, wenn ich zeichne. Oder mir fällt ein Begriff ein für das was ich zeichne. Das ist schwer zu erklären.

Falls sie mehr über Gesichtsblindheit und Hochsensibilität wissen wollen, schauen sie auf die Homepage des Festland Verlags https://www.festland-verlag.com/

 

Es gibt zu diesen Themen im Verlagsprogramm auch noch einige andere Bücher. Informationen zum jeweiligen Inhalt, Preis und Bestellmöglichkeiten erfahren sie auf der Homepage.


Zuerst erkrankte mein Onkel, dann meine Mutter. Das scheint doch genetische Ursachen zu haben, denn er war 4 Jahre älter als sie und sie erkrankte merklich ungefähr 4 Jahre nach ihm. Beide hatten die Diagnose Alzheimer und beide wurden fast 90 Jahre alt. Ob die Diagnose Alzheimer richtig war, sei dahin gestellt. Als er einer Operation zustimmen sollte die er wünschte, musste er sich einer neurologischen Untersuchung unterziehen. Er konnte im Kopf noch richtig 126 - 32 (oder etwas in dieser Art) richtig ausrechnen und als er eine geometrische Figur nachzeichnen sollte, schaffte er es nach einmal hinsehen. Im Gegensatz zu der Dame, die den Test veranstaltete. Denn diese musste vor jedem Strich den sie machen sollte nachsehen, was als nächstes kommt. Sie wollte ihm zeigen was sie von ihm will und er verstand besser worum es ging als sie. Als er einen Tag vor seinem Tod angeblich kein Gehirn mehr hatte - so geschrumpft war es - und er wegen der Schmerzen starke Drogen verabreicht bekam, sagte er noch zu uns: "Irgendwie gehört ihr zu mir und ich zu euch!" Er wusste zwar nicht mehr wer wir waren, aber dass wir "zu ihm" gehörten. Deshalb glaube ich nicht so recht an die Diagnosen der Ärzte.

Die letzten 20 Jahre habe ich also damit verbracht, Familienangehörige zu pflegen. Das kostete sehr viel Kraft - psychisch und physisch. Notgedrungen zog ich mich aus dem gesellschaftlichen Leben zurück. Ich musste ständig verfügbar sein, konnte nicht mehr verreisen. Urlaub in anderer Form gab es natürlich auch keinen. Nicht einmal kurz weggehen konnte ich. Schlafen wurde zum Luxus. Manchmal schlief ich pro Nacht höchstens 3 bis 4 Stunden und das mit Untebrechungen. Dadurch geriet meine Traumsammlung etwas in den Hintergrund. Nach dem Tod meiner Pfleglinge komme ich jetzt wieder etwas zur Ruhe und arbeite an der Beseitigung meiner Schlafstörungen. Manchmal merke ich mir auch wieder meine Träume. Konzentrationsübungen oder gar Meditation fallen mir noch schwer. Dabei schlafe ich meistens ein.

 

Was nicht ist wird noch werden. Was ich von meinen Träumen und der Beschäftigung mit Wiedergeburt gelernt habe ist: Niemals aufgeben. Vor nichts davon laufen, denn das ist unmöglich. Probleme wollen gelöst werden. Man hat die Kraft dazu, es braucht nur den Willen.

Das sind meine beiden Hunde. Ich habe sie sozusagen von den Kindern geerbt. So wie ich auch vieles andere geerbt habe. Taschen, Stifte, Bücher, Geschirr, usw. Alles was die anderen nicht mehr brauchen können, landet bei mir. Weil ich es nicht übers Herz bringe, fast neuwertige Dinge weg zuwerfen. Was man spenden kann wird gespendet, der Rest gammelt in meinen Schubladen und Kästen dahin. Sehnsüchtig auf ein Opfer wartend, das sich seiner annimmt. Der dritte Hund ist mein erster Hund. Ihn habe ich nicht geerbt. Er lebt schon lange nicht mehr. Trotzdem träume ich immer wieder von ihm.

Zeitweise mache ich Yoga und Tai Chi. Das bringe ich jedoch nur dann über mich, wenn es mir so halbwegs gut geht. Empfehlen würde ich es jedem. Vor einiger Zeit stieg ich im Wald in ein Erdloch. Dabei verletzte ich mir das Knie so stark, dass ich einige Wochen über kaum gehen, geschweige denn knien konnte. Bücken war daher eine Qual. Da ich aber auch viel im Garten arbeiten musste, ließ es sich kaum vermeiden.

 

Es wurde und wurde nicht besser, bis ich wieder einmal mit Tai Chi begann. Wegen der vielen Arbeit hatte ich einige Zeit lang darauf verzichtet. Siehe da: es half. Täglich wurde es besser. Schon bald konnte ich alle Übungen ohne Schmerzen machen und jetzt kann ich sogar leicht aufstehen, wenn ich mich hin knie. Was ich vor der Verletzung nicht so einfach konnte.

 

Auch meinem Blutdruck tut es gut. Medikamente helfen mir immer nur wenige Wochen, dann ist es wieder so, als hätte ich gar keine genommen. Mache ich Tai Chi, sinkt der Blutdruck sofort um ungefähr 20 Punkte. Egal wie hoch er ist, danach ist er 20 Punkte niedriger.

 

Ähnlich verhält es sich mit Yoga. In Zukunft werde ich meinen inneren Schweinehund aktiver bekämpfen und regelmäßig Yoga und Tai Chi machen. Es genügt eine halbe Stunde pro Tag. Wichtig ist die Regelmäßigkeit. Zum Glück habe ich die Hunde. Mit ihnen muss ich jeden Tag mindestens ein bis zwei Stunden spazieren gehen. Da gibt es keine Ausreden.

 

Früher meditierte ich oft und machte zudem auch Konzentrationsübungen. Das war schon lange nicht mehr möglich. Jetzt habe ich damit wieder zaghaft begonnen und das werde ich langsam intensivieren. Für mich beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Es wird sich vieles verändern - in jeder Hinsicht.