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Roter Sack

Wir fuhren mit den Öffis was an sich schon ungewöhnlich ist, weil ich das hasse. Selbst im Traum wurde mir das bewusst. Schon bald sagte ich: "Nächstes Mal fahren wir aber wieder mit dem Auto!" Offenbar gingen wir in ein großes Gebäude, oder wir stiegen dort aus der Straßenbahn, oder aus dem Bus. Etwas wie ein Bahnhof, oder ein Flugplatz. Vielleicht war es auch nur eine riesige U-Bahn Station. Es gab einen Weg, der sich plötzlich teilte. Ging man rechts, führte der Weg zu einer Treppe, die man hinab gehen musste. Den wählte ich. Y. holte mich zurück, denn dort wollten wir nicht hin. Der linke Weg war richtig. Er war zwar breit, aber man musste ihn aufwärts gehen. Treppe gab es keine. So steil konnte man nur schwer hinauf gehen. Ich hatte damit Schwierigkeiten. Eine ältere Frau die auch dort ging, kletterte schon auf allen Vieren hoch, um nicht abzurutschen.

 

Y. wusste dass es der richtige Weg war, weil an dessen Anfang eine riesige Tafel mit einer riesigen Aufschrift hing. Y. las den Text laut und kommentierte ihn auch. Leider habe ich ihn vergessen. Er war irgendwie seltsam. Mich wunderte weshalb sie mich überhaupt mitnahm, denn sie wollte einen jungen Mann besuche. Vielleicht will sie, dass ich sie finde, wenn ich nach ihr suche, dachte ich. Wer der Mann war wusste ich auch im Traum nicht. "Das wird ein guter Artikel!", meinte ich und zückte meinen Fotoapparat. Den Weg wollte ich fotografieren, denn der war eine Frechheit. Dann ging ich zurück. Doch Y. holte mich wieder, denn sie hatte es eilig.

 

Plötzlich änderte sich die Situation. Wir waren in einer Wohnung, die anscheinend mir gehörte. Z. war nun auch da. Alles wirkte hell und modern. Wir waren in einem eher spartanisch ausgestatteten Raum. Es gab etwas wie eine Kommode. Y. und Z. sahen sich verschiedene Dinge an. Da fiel mir ein, ich hatte etwas das ihnen gefallen könnte. Aus einer Lade zog ich eine rote Tasche. Eine von beiden nahm sie jubelnd an sich. "Die wollte ich schon immer haben!", rief sie. Es war eher ein Beutel, oder ein zugenähter Schlauch, als eine Tasche. Sie erklärte von welchem tollen Designer die Tasche stammte und zählte noch verschiedene wichtige Einzelheiten auf, die ich alle vergessen habe. Der Beutel war ganz voll. Was ich hinein gegeben hatte, wusste ich auch im Traum nicht.

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