· 

Wächter

Gemeinsam mit Y. war ich bei einer Veranstaltung. Sogar im Traum merkte ich jedoch, dass sie eigentlich ein fremder Mensch war. Es war eine israelische Veranstaltung in einem modernen Gebäudekomplex. Nach einiger Zeit gingen wir, wollten dann aber doch wieder hinein. Warum kann ich nicht sagen. Auch über die Art der Veranstaltung weiß ich nichts. Vor der Türe stand ein Wächter, der uns nicht mehr hinein ließ. Er bezeichnete Y als Türkin. Dabei war sie gar keine. Anscheinend waren Türken drinnen unerwünscht. Es war sinnlos mit ihm zu diskutieren. Um die Situation zu entspannen, fragte ich ihn nach einem Kaffeehaus. Dorthin wollten wir, meinte ich. Welches Kaffeehaus in der Nähe sei, wollte ich von ihm wissen. Da wurde er wieder ruhig, nachdem er sich vorher aufgeregt hatte. Der Mann nannte eine genaue Adresse. Im Traum wusste ich sie, vergaß sie aber nach dem Aufwachen, weil ich den Traum erst viel später notierte. Es war eine Straße im 1. Bezirk. Also waren wir in Wien.

 

 

Schon bald fanden wir das Kaffeehaus. Der Wächter hatte uns genau beschrieben wie wir hinkommen. Wahrscheinlich blieben wir dort einige Zeit über, aber daran erinnere ich mich auch nicht. Plötzlich gab es eine Katastrophe. Vielleicht eine Überschwemmung, aber auch daran erinnere ich mich nur undeutlich. Alle Menschen mussten fliehen. Ich lenkte eine Straßenbahn. Dabei stand ich. Wahrscheinlich gab es keinen Sitzplatz für den Fahrer. Da das bei uns nicht so ist, könnte diese Szene in einer fremden Stadt spielen. Andererseits kannte ich die normalen Strecken der Straßenbahn, doch diese hatte man jetzt geändert. Die Tram fuhr einen ganz anderen Weg, quer durch Wien.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0