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Auf der Flucht

Der Traum war sehr aufregend, denn ich wurde verfolgt. Wahrscheinlich waren es Russen, die hinter mir her waren. Es war sehr gefährlich.

 

Auf meiner Flucht kam ich in ein großes Gebäude. Vielleicht war es eine alte Burg, oder ein Schloss. Genau erinnere ich mich nicht. Jedenfalls handelte es ich um eine Touristenattraktion. Dort gab es eine öffentliche Toilette. Die Räumlickeiten waren ehr seltsam angelegt.

Drei Türen befanden sich in unmittelbarer Nähe zueinander. An dieser Stelle war ich schon einmal vorbei gelaufen. Damals hatte ich mich über eine Frau gewundert, die gebeugt vor einer Türe stand. Als wolle sie durch das Schlüsselloch spähen. Sie stand noch genauso da. Erst jetzt begriff ich, dass es sich um keinen Menschen, sondern um eine Zeichnung handelte, oder um ein Foto. Diese Türe wählte ich aus. Vielleicht würden sich die Verfolger von der Frau auf der Türe abschrecken lassen, hoffte ich.

Es war die Toilette. Offenbar ließen sich die Verfolger tatsächlich täuschen, denn sie tauchten nicht auf. Zur Sicherheit versteckte ich mich hinter einer Klomuschel, die an der Wand um die Ecke stand ganz frei im Raum stand. Einige Frauen kamen herein, unter ihnen eine die wie ein Mann aussah - aber keine Männer.

Nach einiger Zeit ging ich wieder. Jetzt wollte ich M. anrufen. Als ich irgendwo auf das Handy drückte, hörte ich die Stimme einer Frau. Sie klang irgendwie seltsam und unheimlich. Was sie sagte habe ich vergessen. Zuerst dachte ich, ich sei unabsichtlich in ein fremdes Gespräch geraten. Aber bald war klar, dass sie zu meinen Feinden gehörte. Sie sprach zu mir. Das war beängstigend.

 

M. konnte ich nicht erreichen. Auch das machte mir Angst. Ich machte mir um ihn Sorgen und ich glaube zu recht.

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