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Fremde Leute

Wir waren im Haus. Als ich durch das Gangfenster Richtung Garten blickte, bemerkte ich jemanden im Gartenhaus. (real befindet sich dort keines) Deshalb ging ich nachsehen. Zuerst musste ich den Hund aufwecken, denn der schlief brav und merkte nichts. Ein relativ kleines Kind hatte ich, das mit mir hinaus ging. Doch ich wurde auch noch von einem kleinen Tier aufgehalten. Es war ins Haus eingedrungen und wollte nicht mehr hinaus. Mit Mühe konnte ich es hinaus drängen. Vielleicht hat es Hunger, dachte ich, doch es war zu spät. Das Tier war schon weg.

Es war kalt und es lag Schnee. Ich hatte befürchtet, es sei schon tiefer Schnee, aber so schlimm war es auch wieder nicht. Plötzlich fiel mir ein, im Gartenhaus hatte ich Wellensittiche. (real haben wir schon lange keine Vögel mehr) Auf die Tiere hatte ich total vergessen. Sicher waren sie schon lange verhungert, oder erfroren. Ich hatte ein schlechtes Gewissen. Da fielen mir wieder die fremden Menschen auf, die sich in unserem Garten befanden. Sie waren nicht mehr im Gartenhaus, sondern gingen im Garten hin und her.

Darüber regte ich mich auf. Die Leute hatten gar keine Schuldgefühle, was mich wunderte. Deshalb drohte ich ihnen mit der Polizei, sollten sie nochmals zu uns kommen. Es handelte sich um einen Mann und um eine Frau. Dann kam noch ein Mann wie selbstverständlich, ging den Garten hinauf und ganz oben - dort befand sich eine Türe die es real nicht gibt - wieder hinaus. Er stieg in einen PKW und fuhr damit in einem Nebengarten die Wiese hinunter.

Ich war perplex. Hier gab es einen Bruch im Traum, oder ich erinnere mich einfach nur nicht mehr wie es weiter ging, denn plötzlich befand ich mich in einem Auto auf der Straße. Erschüttert stellte ich fest, es habe einige schwere Unfälle gegeben. Meine Mitfahrer unterhielten sich mit mir darüber. Vor uns war ein Fahrzeug total zerstört worden. Offenbar waren Pferde betroffen. Danach bog ich recht ab, Richtung Schönbrunn. Wieder kamen wir an einem Unfallort vorbei.

Ein riesiger Kranwagen stand dort, um die Fahrzeuge zu bergen. Auf ihm hingen viele seltsame Dinge. Unter anderen ein Plastiklöwe. Es war mehr ein Gestänge, als ein Kran. Vor dem Wagen stand eine verletzte Frau. Sie hatte entweder am Bein, oder in der Leistengegend eine schwere, blutende Verletzung. Danach entdeckte ich ein schwer  verletztes Pferd. Wahrscheinlich hatte es die Beine gebrochen. Sicher hatte es eine Verletzung im Bauchbereich. Beide trugen einen blutigen Verband.

Es folgte ein seltsames Gespräch mit fremden Leuten. Sie waren für den Kranwagen zuständig. Jemand hatte einen solchen Wagen gestohlen, um damit etwas zu bergen. Danach hatte er ihn wieder zurück gebracht. Ein Mann sagte: "Da bräuchte man doch nur ... (er nannte einen technischen Begriff für ein Fahrzeug der mir so fremd war, dass ich ihn während er sprach nicht verstehen konnte) ... und dem Fahrer extra etwas drauf geben." "Darum geht es ja!", meinte ich, "Das kommt eben teuer!"


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