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überfallen

Vermutlich waren wir in Frankreich auf Urlaub. Vielleicht in Paris, aber das ist nicht sicher. Es gab einen Teich, oder See, oder ein ähnliches Gewässer. Er wies eine besondere Strömung auf.

Das sagte mir jemand, weil ich eine Mülldeponie für unseren Abfall suchte. Ich konnte keine finden. Wir hatten Plastiksäcke mit dem Müll in den Händen und machten uns auf die weitere Suche, am Ufer des Sees. Irgendwo wurde mir das zu blöd und ich hängte den Plastiksack einfach irgendwo auf. Dann ging ich weiter. Bald verlor ich die anderen aus den Augen und begann sie verzweifelt zu suchen. Sie blieben vorerst verschwunden.

Ich sah mir viele wichtige Kulturgüter an. Das würde die anderen eben nicht interessieren, deshalb seien sie irgendwo hinein gegangen, dachte ich.

Schließlich kam ich zu einem großen, alten Gebäude. Vielleicht eine ehemalige Burg, oder ein Schloss? Dort gab es eine Terrasse, oder einen Balkon, ziemlich massiv gebaut. Von dort oben sah ich hinunter. Unten waren viele sehr arme Menschen. Es war dunkel und bedrückend. Gerade kam eine Frau zu ihnen, um einige Geschenke zu verteilen. Offenbar hungerten diese Menschen sogar. Es sah fast wie in einem Entwicklungsland, oder wie in alten Zeiten aus. Dort wollte ich nicht hin, das war mir zum gefährlich.

Danach befand ich mich vermutlich in einem Zug. Auch das weiß ich nicht ganz sicher. Jedenfalls handelte es sich um einen geschlossenen Raum, in dem sich viele Personen befanden. Plötzlich kamen mindestens zwei oder drei Männer herein. Einer stellte sich hin, zog ein kleines Gerät und sprühte damit uns alle an. Die anderen Leute fielen in Ohnmacht, aber ich hielt mir etwas vor das Gesicht. Schnell packte ich meine Geldbörse und das Handy und warf beides unter meinen Sitz. Dann tat ich so, als wäre auch ich bewusstlos.

Die Männer gingen von einem zum anderen, um die Leute aus zu rauben. Meine Sachen fanden sie nicht. Sie gingen weiter zum nächsten.

 

Nachdem ich alles gut überstanden hatte, die anderen Opfer wach waren und die Täter weg, stieg ich aus und suchte weiter nach Y. und M. Endlich fand ich sie. Beide hatten ich in ein Geschäft gesetzt und etwas gegessen und getrunken. Die Besitzerin hatte sich gerne um sie gekümmert. Als sie aber jetzt merkte, dass M verheiratet war, wollte sie ihn schnell los werden. Sie hatte gehofft er würde sie heiraten. Nur deshalb war sie so freundlich gewesen.

 

 

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