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Athen

Wir wollten eine Reise nach Athen unternehmen. Darüber freute ich mich, denn dort war ich bisher noch nie gewesen. Wahrscheinlich waren wir bereits unterwegs, da rief mich ein Mann zu sich. Er gab mir eine Adresse in Bulgarien und dazu auch noch einen Namen. Mich wunderte, dass es ein englischer Name war. Sowohl Vor- als auch Nachname waren sehr kurz. Ich glaube mich zu erinnern, dass der Nachname ähnlich wie Evans lautete. Sicher bin ich mir aber nicht, weil ich den Traum mitten in der Nacht notiert hatte. Da war ich noch nicht einmal ganz wach. Dort solle ich auch hinfahren, meinte der Mann. Vor ihm lag ein weißes Blatt Papier, auf das er schon einzelne Buchstaben geschrieben hatte. In der Hand hielt etwas das mehr einem Pinsel als einer Feder ähnelte. Man könnte sagen es war ein Zwischending. Damit malte er noch einige cyrillische Buchstaben auf das Papier. So ähnlich sah das aus. Ich wollte nicht dorthin fahren.

Es ging um einen Vergewaltiger, der sein Opfer verklagte, weil es ihn bei der Gegenwehr verletzt hatte. Das empfand ich als eine riesige Frechheit.

Vor einem Pflegeheim befand sich ein großes Stück unbebautes Land. Dort hielten sich viele Ausländer aus verschiedenen afrikanischen und asiatischen Ländern auf. Ein Mann ritt auf einem teuren arabischen Pferd. Deshalb hielt ich ihn für einen Araber. Das Pferd trieb er zur Höchstleistung an, um es dann plötzlich zum Stehen zu bringen. Darüber regte ich mich furchtbar auf, weil es für das Pferd schlecht war. Vor allem für seine Gelenke war es verheerend.

Die anderen Männer - ich glaube es waren dort nur Männer - betrieben Kampfsport. Das war sehr bedenklich, denn wie es schien bildeten sie bereits eine paramilitärische Gruppe. Das war sehr gefährlich für das ganze Land. Irgendwann könnten sie versuchen die Macht an sich zu reißen, sobald sie genug Leute hatten.

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