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Flüchtlinge

Gemeinsam mit einer Person die ich zumindest im Traum sehr gut kannte, fuhr ich im Auto. Unterwegs trafen wir auf einen Polizisten, mit dem wir kurz sprachen. Es ging um Flüchtlinge aus ein einem weiter entfernten Land, die Christen waren. Er schickte uns zur Polizeistation in Hietzing. Diese befand sich direkt auf der Kennedybrücke, wo derzeit real nur Straßenbahnen fahren. Wir fuhren weiter. Ich machte mir Sorgen, ich würde dort keinen Parkplatz finden. "Wo soll ich denn dort stehen bleiben?" "Dort gibt es sicher einen eigenen Parkplatz!", beruhigte mich die Begleitung.

 

Es gab natürlich keinen Parkplatz. Offenbar waren wir direkt im Gebäude. Mein Auto war hinter der Eingangstür zu einem großen Raum geparkt, gleich bei einer Treppe, die anscheinend zu den Toiletten im Keller führte. Dort gingen die Leute vorbei, ohne sich um das Auto zu kümmern. 

Wie ich dort hatte hinkommen können weiß ich nicht. Wieder trafen wir auf einen sehr freundlichen Polizisten, dem ich vom schlecht geparkten Auto erzählte. Er meinte ich solle ihm die Strafverfügung schicken, sollte ich eine bekommen, er würde das erledigen. Also ließ ich das Auto stehen, machte aber die Türe so weit auf, dass man es nicht mehr sehen konnte. Außer jemand ging in den Keller.

Drinnen unterhielten wir uns über die christlichen Flüchtlinge. Einer von ihnen hieß Adolf. Das störte jemanden, er dachte der Mann müsse ein Nazi sein. Mir fiel ein, diesen Namen schon vorhin gehört zu haben, wobei es sich jedoch um eine andere Person gehandelt hatte. Nur weil jemand so heiße sei er noch kein Nazi, meinte ich. Gerade Juden hätten diesen Namen gerne benützt, als sie von der österreichisch-ungarischen Regierung aufgefordert wurden, geläufige Namen zu wählen, damit sie nicht als Juden auffallen. In anderen Ländern würde man vielleicht nicht so denken wie in Europa.

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