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alte Kollegen

Der Traum war etwas eigenartig. Es kamen zwar bekannte Personen vor, aber in anderer als der realen Weise. Zum Beispiel eine wie im realen Leben aussehende Tochter, die im Traum aber eine ehemalige Kollegin war. Andererseits wirkten bekannte Personen total fremd. Offenbar war ich also nicht ich selbst.

An den Anfang erinnere ich mich nur dunkel. Da kam eben diese Tochter vor. Zu jemandem sagte ich, ohne sie könne ich nicht leben. Doch schon bald nahm ich das Gesagte nicht mehr so ernst, weil ich einen jungen Mann kennen lernte, der sympathisch war. Wir waren alle ungefähr gleich alt. Auch den jungen Mann vergaß ich bald wieder. Er wurde eher zu einer Randfigur in der Handlung. Kurz tauchte auch M. auf, der total anders aussah als real. Was sein Alter betrifft, entsprach es auch nicht seinem realen.

Doch dann gab es wieder eine Person die ich nicht nur dem Namen nach (Re) aus dem realen Leben kenne. Sie sah auch wie im realen Leben aus. Tatsächlich eine ehemalige Arbeitskollegin. Eine weitere trat auf, oder ich dachte im Traum an sie und sah sie. Sie sah aus wie sie früher real ausgesehen hatte. Im Endeffekt war dann aber doch nur Re. und ein junger Mann da, den ich im Traum als ehemaligen Kollegen kannte. Real kenne ich ihn nicht. Schließlich war es dann aber doch auch nicht mehr klar, ob ich mit Re. zu tun hatte, oder ob ich nur an sie dachte. Denn ich sagte zu einer der beiden Personen etwas über Re.

Eigentlich war alles total verwirrend.

Wir drei machten uns aus, einander zu treffen und dabei betonten die anderen: "Nur wir 3!" Das wiederholten wir mehrmals. Mir war das nicht wichtig. Ich fragte sogar ob jemand anderer auch mitkommen könne. Aber wieder hieß es: "Nur wir 3!"

 

War mir auch recht. Plötzlich stiegen wir in ein Auto. Woher es kam weiß ich nicht. Sogar im Traum wunderte ich mich. Wir fuhren zur Kirche hinauf. Auch hier war wieder unklar, inwieweit alle wirklich real aussah. Bei der Kirche stieg ich aus, weil ich nach Hause gehen wollte. Die anderen wohnten nicht in der Nähe. Doch dann hatte ich plötzlich ein Fahrrad und der junge Mann auch. Zeitweise fuhren wir damit, was für mich sehr anstrengend war. Deshalb überholte er mich auch immer wieder, obwohl er mir auch immer wieder einen Vorsprung ließ. Er lachte über mich.

Einen Namen nannte er, den ich nicht verstand. Als ich fragte wer das sei meinte er, der Mann sei ein Patriot. Einen weiteren Namen verstand ich so halb. Ich glaube er sagte Petrov, oder so ähnlich. Nun kam mir der Mann russisch vor. Das alles geschah so im Vorbeifahren. Es gab nämlich kleine Orte, wie bei Heiligenfiguren (aber Heilige waren es keine), die mit diesen Leuten zu tun hatten.

Eine weitere Szene hatte mit der Kronen Zeitung zu tun. Mein Begleiter mochte die Kronen Zeitung nicht, während ich gar keine Meinung zu dieser Zeitung hatte. Ich registrierte nur die Ablehnung. Auf dem Boden war viel Schmutz. Vielleicht war es Erde, oder Staub. Mindestens drei bis fünf Zentimeter dick. Ich hielt ein Blatt eine Kronen-Zeitung in der Hand, um etwas damit aufzuheben. Dabei erwischte ich auch sehr viel von diesem Schmutz, den ich auf ein Häufchen zusammen geschoben hatte.

Dazwischen fuhren wir immer wieder mit dem Fahrrad. Als wir unten waren, dürften wir in Meidling gewesen sein. Was im realen Leben nicht möglich wäre. Anscheinend waren wir wieder zu Dritt. Ich machte den Vorschlag, am nächsten Tag einander anzurufen - dabei dachte ich an eine Konferenzschaltung - um einen Termin für das Treffen zu machen. Das kam nicht gut an. Ist das zu früh, dachte ich? Wir müssen uns ja nicht gleich etwas für den nächsten Tag ausmachen. Mehrere Gespräche wurden zu dem Thema geführt, ohne zu einem Ergebnis zu kommen.

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