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Jesus Schokolade

Gemeinsam mit einer Tochter fuhr ich im Auto. Wir wollten zur Mariahilfer-Straße einkaufen fahren. Unterwegs rief meine Freundin L. an. Sie redete und redete, oft verstand ich sie nicht, weil ich Probleme hatte, das Handy richtig zu halten. Diese Woche wolle ich nicht mit ihr in die Shopping City fahren, meinte ich, denn es würde weiter schneien. Deshalb könne man nicht wissen, wie es dann am Heimweg wäre. Das müsse ja nicht unbedingt sein. Nach einiger Zeit unterbrach ich das Gespräch.

Wir stiegen aus, gingen in Geschäfte und fuhren dann nach Hause. Das Auto war voll mit Sachen, die nicht von mir stammten. Kleinere Gegenstände, aber auch Lebensmittel, vor allem Obst. Dann fiel mir auf, dass wir auf der Rückbank saßen. Am Beifahrersitz saß eine fremde Frau. Unklar war, ob jemand am Fahrersitz saß. Vor unseren Füßen lagen Sachen, aber auch hinter uns. Immer wieder griff ich nach hinten und holte etwas hervor. Unter anderem gab es Jesus Schokolade. Die aßen wir auch. Es sei unhöflich, der Frau vor mir nichts anzubieten, dachte ich und zog eine ganze offene Schachtel hervor. Bizarr sah der Inhalt aus. Jesus Schokolade war keine mehr da. Die Frau nahm an, stieg jedoch gleich aus. Wir wunderten uns weiter über die fremden Dinge. Vielleicht hatten wir das falsche Auto erwischt, dachte ich. Da schien jedoch nicht der Fall zu sein. In letzter Zeit hatte ich mehrmals Lebensmittel zu Hause aufgefunden, die gar nicht uns gehörten. Offenbar wurden wir von einem geheimnisvollen Gönner beschenkt.

(Anmerkung: eigentlich war die Schokolade rund. Bei der Bearbeitung der Zeichnung hat Shotwell das Bild verzerrt.)

A`s Frau und Tochter kamen vor. Wir unterhielten uns. Jemand trug große, quadratische Gegenstände herum. Das waren Notbetten. Man konnte sie aufklappen und dann als Pritsche verwenden, wenn beispielsweise Besuch kam. Auch sie schienen solche Betten zu besitzen, oder zu kaufen. Das hatte alles mit Kindergärten zu tun und damit, dass die Türken durch den Kindergarten und durch solche Betten wieder zurück in die Türkei konnten. Das war etwas unklar.

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