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Klimt

Offenbar war ich zu Hause, aber es sah total anders aus als es real der Fall ist. Meine Mutter war da. Real ist sie verstorben. Sie sah jedoch ganz anders aus, als sie wirklich  ausgesehen hatte. Deshalb denke ich, dass es sich eigentlich um eine fremde Person handelte. Die Frau war sehr schlank und mindestens 60, oder 70, vermutlich noch älter. Genau kann ich das nicht sagen.

Auch ich hatte Besuch. Herr Mulacz von der österreichischen Gesellschaft für Parapsychologie war da. Ob er es wirklich selbst war kann ich nicht sagen, weil ich ihn nicht deutlich erkennen konnte. Er saß an einem Tisch, oder einem Schreibtisch und ging mit mir gemeinsam alte Träume durch.

(Anmerkung: Dass ich von ihm träumte war wohl kein Zufall, denn am Vortag hatte ich mir den Erlagschein angesehen, mit dem ich meinen Mitgliedsbeitrag bezahlen sollte.)

Dann war noch eine Frau da, die ihn immer wieder ablenkte und ein Mann, der meine Mutter abholen wollte. Ich wollte, dass meine Mutter endlich geht, denn ich wollte mit ihm alleine sein. Zuerst machten sich Mutter und der fremde Mann auf den Weg, kamen jedoch gleich wieder zurück. Etwas war geschehen, betreffend des Mannes der beide eingeladen hatte. (Leider habe ich genaueres vergessen, weil ich nicht sofort den Traum notieren konnte.) Zum Glück hatten sie plötzlich eine neue Idee. Sie zog sich um. Da fiel mir die Umgebung erst so richtig auf. Ihr Kleid, so wie auch andere Kleider die sie hatte, war im Jugendstil gehalten. Dabei dachte ich an Klimt. "Du passt richtig gut in diese Wohnung!", sagte ich zu ihr. Die Wände waren mit passenden Tapeten geschmückt. Alles hätte von Klimt stammen können. Es dauerte noch eine Weile, wobei sie immer nach sah was ich machte. Dann gingen sie weg.

Mulacz las einige sehr alte Träume, an welche ich mich gar nicht mehr erinnerte. Schon lange hatte ich sie nicht mehr durchgeackert. (Das entspricht auch der Realität.) Einige hatten wenig Aussagekraft, was ich ihm zu erklären versuchte. So ganz schien er das Prinzip nicht zu verstehen. Zudem erzählte ihm die fremde Frau ständig irgend etwas, was gar nichts mit der Sache zu tun hatte. Kurz ging ich weg. Ich kam zu einem Geschäft, in dem ein Rucksack hing, der von mir gestaltet worden war. Auf ihm standen einzelne Sätze und Wörter aus meiner Traumsammlung. Diesen Rucksack nahm ich einfach mit, um ihn Mulacz zu zeigen. Offenbar war das ein Argument für meine Theorie. Doch es hatte keinen Zweck  und ich gab schließlich meine Bemühungen auf und zog mich zurück. 

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