Der Mythos Remote Viewing

 

Es wird immer wieder behauptet, Geheimdienste seien an paranormal begabten Menschen interessiert. Daran glaube ich nicht. Zwar hat die CIA Experimente durchführen lassen, aber diese zeigten sich wenig effektiv. Abgesehen davon, dass Remote Viewing nicht besonders gut funktioniert - auch wenn angebliche Lehrer anderes behaupten - wären Leute die Zugang zu jeder beliebigen Information haben, äußerst gefährlich. Man würde sie wahrscheinlich unter Verschluss halten, sofern das möglich wäre.  Im schlimmsten Fall würde man sie umbringen.  Schließlich wüssten diese Remoter  dann ja auch über die eigenen Geheimnisse Bescheid.

 

Informationen die man im Traum erhält, sind hingegen nicht beliebig abrufbar. Sie beziehen sich auf die träumende Person, ihre Interessen, die Gefahren denen sie ausgesetzt ist. Damit kann man nicht sehr viel anfangen, außer daraus zu lernen und bessere Entscheidungen zu treffen. In gewisser Weise scheint das auch auf das Remote Viewing zuzutreffen. Die Versuchspersonen konnten gute Ergebnisse nicht unter jeder Bedingung erbringen. Das Unterbewusstsein ist offenbar stärker als erwartet auch daran beteiligt.  "Stimmt" irgendetwas nicht, wird es zur Bremse. Man kann ihm nicht befehlen und man kann es auch nicht beliebig manipulieren. Sobald jemand sich "einmischt", lässt es seine eigene Persönlichkeit, seinen eigenen Willen erkennen. Der sieht leider oft ganz anders aus, als der Wille der Versuchsperson, oder gar der des Versuchsleiters.

 

Es ist auch nicht so ganz nachvollziehbar, unter welchen Bedingungen die Versuche abgelaufen sind. Trotz Dokumentation. https://www.cia.gov/library/readingroom/document/cia-rdp96-00787r000500250015-6

 

Weil die Versuche wenig gebracht haben, versuchte man es mit Zielen auf ferne Planeten. Das ist praktisch, weil nicht überprüfbar. Für den normalen Durchschnittsmenschen sind solche Versuche auch total sinnlos. Was hat man davon? Das meiste davon ist mit Sicherheit reine Fantasie. Warum hat die CIA die Protokolle frei gegeben? Vermutlich weil niemand damit etwas anfangen kann.

Remote Viewing funktioniert tatsächlich. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Aber so wie man das zu verkaufen versucht, funktioniert es nicht. Nicht nur ich bin skeptisch in Bezug auf die CIA Dokumente. Das klingt fast schon mehr nach Desinformation, als nach seriöser Information. https://archivmedes.blogspot.com/2017/02/nlp-cia-dokument-zeigt-remote-viewing.html. Nur schüttet der Autor leider das Kind mit dem Bade aus. Uns Menschen sind gewisse Grenzen gesetzt und diese befinden sich in uns selbst.  Aber wir können doch mehr, als wir denken.

Geheimdienste sind sehr "Geheimnis umwittert", weil man nicht weiß was sie alles anstellen. Viele sind durchaus gefährlich. Was jedoch nichts darüber aussagt, wie effizient ein Geheimdienst ist und wie intelligent seine Mitarbeiter sind. Einmal habe ich sogar von den österreichischen Geheimdiensten (Ja, tatsächlich leistet sich Österreich gleich deren mehrere.) geträumt. Die Kernaussage des Traums - wörtlich von jemandem gesprochen - lautete: "Die Österreicher waren schon immer deppert!" Ich glaube, Geheimdienste die vor allem dumme Leute beschäftigen sind gefährlicher als solche, die nur intelligente beschäftigen. Das schöne Zitat "Unterschätze nie die Macht dummer Leute, die einer Meinung sind", passt da sehr gut. Die meisten Geheimdienste könnten gar nichts mit Menschen anfangen, die paranormale Fähigkeiten besitzen. Weil sie diese Fähigkeit nicht verstehen können. Aber sie können für paranormal begabte Menschen gefährlich sein, eben WEIL sie diese Fähigkeit nicht verstehen können. Wer davon lebt andere Menschen zu belügen und davon ausgeht, von anderen angelogen zu werden, gerät leicht in einen Verfolgungswahn, wenn seltsame Dinge geschehen, obwohl diese Dinge nicht geschehen dürften, weil sie angeblich nicht möglich sind. Man denke an Matilda Prusova, die den Untergang Nazideutschland voraussagte und deshalb verhaftet, gefoltert und getötet wurde. http://psionik.blogspot.com/2017/03/matilda-prusova-kunstlername-madame-de.html Auch anderen die Recht hatten, erging es wir ihr, oder zumindest so ähnlich wie ihr.

Oder man denke an Helen Duncan, die 1944 wegen Hexerei in England verurteilt wurde. Sie hatte bei Seancen die Geister von verstorbenen Matrosen herauf beschworen. Deshalb wurde klar, dass ihr Schiff gesunken sein musste. http://psionik.blogspot.com/2017/02/hexerei-helen-duncan-wurde-vom.html

 

In Österreich wird man derzeit nicht aus solchen Gründen hingerichtet, aber Probleme kann man auch bekommen.