Vor vielen Jahren versuchte ich die Skeptiker zu überreden, meine Traumstudie zu überprüfen. Erfolglos.

 

Hallo!

Sie schreiben auf ihrer HP "Eine Million Dollar für paranormale Fähigkeiten - Tests in Deutschland für August geplant".

Ich interessiere mich für diesen Test weil ich der Meinung bin, dass ich möglicherweise paranormale Fähigkeiten besitze. So wie meiner Meinung nach jeder andere Mensch auch. Allerdings verdiene ich nicht daran und stelle nichts der Öffentlichkeit zur Verfügung, abgesehen von einer privaten Studie im Internet. Zu finden unter http://www.geocities.com/heiligernarr. Diese Studie enthält Träume, die sich möglicherweise teilweise erfüllen/erfüllt haben, was aber nur rein statistisch erfasst werden kann. Diese Studie ist auch für jeden Interessierten zumindest teilweise überprüfbar und sie läuft seit vielen Monaten. Das ist für mich ein großer Aufwand, ich dränge

niemandem meine Meinung auf und jeder kann selbst entscheiden ob er an paranormale Fähigkeiten in diesem Zusammenhang glaubt, oder nicht. Es wäre ein größerer Zeitraum nötig um meine Träume überhaupt überprüfen zu können. An diesen Träumen ist leider absolut nichts Spektakuläres, das für einen "Auftritt" in der Öffentlichkeit herhalten könnte. Alles ließe sich auch über Internet abwickeln. Ich könnte natürlich auch unter Aufsicht träumen=schlafen falls das notwendig wäre, aber ich nehme an das müsste man dann selbst bezahlen? Wie ich schon erwähnte verdiene ich nichts daran und habe daher auch keinerlei Mittel um eine derartige Untersuchung zu bezahlen. In den veröffentlichten Bedingungen steht, wenn ich das richtig verstanden habe, dass jeder Teilnehmer für alle Kosten selbst aufkommen müsste (siehe Punkt 6). Ich finde es etwas seltsam wenn man solche Tests bietet, weil man angeblich einen Beweis sehen will (weil man skeptisch ist) aber die Leute selbst für alles aufkommen müssen; denn wenn Interesse daran besteht, ob solche Fähigkeiten überhaupt existieren, sollte es nicht ums Geld gehen. Und zwar von beiden Seiten her gesehen. Mir geht es dabei auch nicht ums Geld, sondern darum herauszufinden, ob es diese Fähigkeiten real gibt, oder nicht. Ich bestehe auch nicht auf der Behauptung meine Träume seien paranormal, weil ich selbst vielleicht nicht genug Abstand dazu habe. Aber ich würde das gerne herausfinden. Wäre es nicht klüger auf ein Preisgeld zu verzichten (oder wenn das schon als Anreiz wichtig erscheint zumindest den Betrag zu verkleinern) und stattdessen dieses Geld zur Überprüfung zur Verfügung zu stellen? Die meisten Menschen die glauben solche Fähigkeiten zu besitzen, vermarkten diese nicht und haben daher oft auch nur wenige Mittel zur Verfügung. Etwas anderes ist es wenn jemand damit Geschäfte macht, da wäre das angebracht.

Mir erscheint dieses Angebot etwas marktschreierisch. Wird hier Show gemacht, oder geht es um einen wissenschaftlichen Beweis für, oder gegen etwas? Mein Englisch ist leider nicht ausreichend um dem Herrn Randi direkt zu schreiben. Ich wäre ihnen daher dankbar würden sie diesen Brief für mich übersetzen und an Herrn Randi weiterleiten, denn ich finde sein Engagement an sich recht gut. Was mich stört ist die Art wie er an die Sache heran geht. Mir geht es um die Wahrheit, nicht um Show. Worum geht es Herrn Randi? Will er wissen ob es diese Fähigkeiten gibt, oder versucht er einzuschüchtern, oder lächerlich zu machen? Oder geht es ihm darum eine Wahrheit zu finden? Ich finde es sollte vor allem um die Wahrheit gehen. Jeder kann sich irren - sowohl "Psi-Gläubige", als auch "Skeptiker". Wer eine Wahrheit sucht, sollte meiner Meinung nach nicht Wahrheit an einzelnen Personen festmachen. Vor allem aber sollte er den Menschen die sich zur Verfügung stellen, fair begegnen. Das ist bei diesem "Angebot" aber meiner Meinung nach nicht der Fall. Ich finde das wirkt eher abschreckend als auffordernd.

Gerade Skeptiker sollten sehr seriös vorgehen, denn sie werfen der andern Seite ja ständig Unseriosität vor. Deshalb sollten sie kein Spektakel veranstalten, sondern unvoreingenommen überprüfen.

 

Ich hoffe auf ihre Antwort

 

Die Antwort der Skeptiker kam tatsächlich, war aber doch etwas überraschend.

 

Sehr geehrte Frau ………,

vielen Dank für Ihre Bewerbung. Nach Prüfung der Bewerbungen durch ein Komitee am 24.4.04, müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass wir keine Möglichkeit sehen, die von Ihnen behauptete Fähigkeit in angemessener Zeit und mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu testen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Dr. Martin Mahner

GWUP e.V.

Arheilger Weg 11

D-64380 Roßdorf

 

 

Anmerkung: Die Seite http://www.geocities.com/heiligernarr existiert nicht mehr, weil geocities aufgelassen wurde.

 


Bis auf einige seltsame Menschen die mir schrieben, sie wollten dass ich meine Träume "teile", oder ich solle ihnen einen Traum "schenken", selbstverständlich ohne dazu zu sagen wer sie sind und wie das denn vor sich gehen sollte, gab es keinerlei positive Reaktionen in Sachen Überprüfung. Sofern man in diesem Zusammenhang überhaupt von „positiv“ sprechen kann. Andererseits wurde ich immer wieder wegen meiner Traumstudie, die seit Jahren im Internet für jeden frei zugänglich war, angegriffen. Etwa indem man meine Internetseite störte, oder mir seltsame Mails schickte. Eigentlich schrieb ich meine Bücher zum Teil auch, um mich vor Angriffen zu schützen. Leider wurde ich im Laufe der Zeit dann aber gerade wegen dieser Veröffentlichung massiv angegriffen.

 

Im Mai 2003 erhielt ich mehrmals Mails, die ich nicht im Internet zeigen konnte, weil sie offenbar einen seltsamen Code enthielten, der das verhinderte. Der Absender nannte sich NADINE CAT, aber auch der Empfänger hieß so, obwohl die Mail an mich ging. Sie lief über eine brasilianische Adresse. Die Mail bezog sich direkt auf meine Homepage mit den Träumen. Die Adresse war aber falsch, was durchaus Sinn ergibt wenn man weiß, dass es eine Seite mit ganz ähnlichem Namen gab. Die Betreiberin dieser Seite wurde auch offen angefeindet. Unterschrieben war die Mail noch dazu mit dem Vornamen meiner Halbschwester, die ich zu dieser Zeit gerade erst über das Internet gefunden hatte. Später erhielt meine Tochter, die immer wieder in Träumen als besonders gefährdet, oder sogar als tot bezeichnet wurde, ein Paket von einer holländischen Firma, in dem sich eine Kamera für den Computer befand. Ein direkter Bezug zu „Antwerpen" (siehe Träume). Es gab eine Voraus-Rechnung, aber es wurde nie Geld verlangt und die Firma reagierte nicht auf Mails. Ebenfalls diese Tochter betreffend, gab es zeitgleich Schwierigkeiten mit dem Handy. Obwohl das Gerät in einem Kasten eingesperrt war, zu dem niemand Zutritt hatte während die Kinder im Nebenraum turnten, rief mich das Telefon selbstständig an. Ein Tonband meldete sich. Ich legte auf, rief zurück und kam auch durch, obwohl es eigentlich besetzt hätte sein müssen, weil es ja nicht auflegen konnte, da niemand am Apparat war. Es meldete sich natürlich niemand, es läutete auch nicht, aber man hörte, dass die Leitung frei war. Im Hintergrund waren die Stimmen der Kinder zu hören, die aber weit weg zu sein schienen. Das geschah im März 2003 zweimal. Eine sehr mysteriöse Geschichte.

 

Anscheinend glauben manche Leute, wenn sie den Überbringer einer Nachricht "auslöschen", wird das vorhergesagte Ereignis nicht eintreten. Das ist natürlich Unsinn.

Damit muss ich leider leben und damit habe ich mich auch abgefunden. Es gibt nun einmal viele dumme Menschen, die man nicht überzeugen kann und die glauben, sie könnten Wahrheiten die sie nicht wahr haben wollen, irgendwie unterdrücken. Ein Beispiel für diesen Irrglauben ist ein Traum, der es jemandem anscheinend besonders angetan hatte. Ich träumte: Zu Silvester 2000 hatten einige kirchliche Würdenträger eine große Veranstaltung besucht. Das konnte ich sehen. Dazu gab es den Gedanken, oder die Worte, ab diesem Zeitpunkt werden sich die Menschen wieder stärker der Religion zuwenden.

 

Dieser Traum wurde von einem Hacker im Internet, wo ich ihn veröffentlicht hatte, mehrmals gelöscht, die anderen Träume hingegen wurden nicht angetastet. Mehrmals deshalb, weil ich ihn immer wieder dazu schrieb. Offenbar wollte jemand die Realität auslöschen, indem er die Voraussage entfernte. Das funktioniert aber leider, oder zum Glück nicht.

 

Damals hatte ich nur einige wenige wichtige Träume ins Internet gestellt. Meine Internetseiten wurden trotzdem manchmal unbrauchbar gemacht, sodass ich sie aufgeben und mir eine neue Adresse suchen musste. Oder jemand schickte mir Viren, ganz gezielt und offen, nachdem ich mit ihm längere Zeit über korrespondiert hatte. Viele unangenehme Dinge passierten, die ich nicht alle aufzählen kann. Manche meiner Träume beschäftigten sich natürlich dann auch damit. Wobei aber unklar ist, ob wirklich immer ich gemeint bin. Sie sind vielleicht ein Teil des Traum-Puzzles das meine Situation zu erklären, oder aufzuklären versuchte. Nachprüfen kann ich das ja nicht, weil ich über diese seltsamen Hacker keinerlei äußere Informationen zur Verfügung hatte. Sie könnten aber auch die Situation anderer Menschen beschreiben, die ähnliche Probleme haben. Denn nicht nur mir geht das so. Viele Menschen die unangenehme Behauptungen aufstellen, werden von irgendwelchen selbsternannten Rettern des Internet verfolgt.

 

Vor einiger Zeit fand ich beispielsweise die Seite eines Mannes, der sich große Mühe mit seiner Homepage gibt und ein umfangreiches Lexikon veröffentlicht. Er schreibt, dass seine Seite auf andere Adressen kopiert und dort verfälscht wird und dass er sich dagegen nicht wehren kann. Auch mehrere andere Personen veröffentlichten im Internet fast schon Hilferufe, weil sie im Internet gestalkt oder verleumdet wurden. In dieser Hinsicht bin ich also nicht alleine.

 

Die Zukunft wird mir Recht geben.